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Einleitung
Geschrieben von Cyrcle   
Samstag, 6. September 2008

Divinity 2:  Einleitung

Divinity 2 bringt Sie einmal mehr nach Rivellon zurück, einer zeitlosen Welt von Ehrfurcht und Magie, zerrissen und narbig von den Folgen apokalyptischer Kriege. Was die friedliebenden Leute des Landes getan haben, um solch schreckliches Unglück zu verdienen, können nicht einmal die Götter sagen. Keiner ihrer  Kriegsherren hatte Zeit  lange zu reden oder zu planen, als der Herr des Chaos Ihre Familien schlachtete, Ihre Städte verbrannte und die einst fruchtbare Erde mit Salz verdarb. Zweimal brachten die höllischen Dimensionen diese Inkarnationen des Bösen hervor, um im Blut der kühnen Verteidiger gegen den geschwärzten Himmel zu waten, und zweimal haben Rivellon's Armeen trotz entsetzlicher Verluste nicht nachgeben. Jedoch brachte keiner der Siege Erleichterung, denn sie wussten, dass der Dämon eines Tages zurück kommen würde.

Und zurück kam er, früher als jeder erwartet haben konnte, weil, wie so oft das Böse im eigenen Lager lauert: Menschen, loyal zu den verdammten Horden, versuchten nicht nur die Rückkehr ihres dunklen Meisters sicherzustellen, sondern auch seiner dämonischen Form menschlichen Anschein zu geben, damit jeder glaubt, er käme als Retter und nicht als Zerstörer Rivellon's. Diese als der Schwarze Ring bekannte Gruppe war Nahe daran, ihr Ziel zu erreichen und hätte es höchstwahrscheinlich geschafft, wäre da nicht die Wachsamkeit des unermüdlichen Zauberers Zandalor und das erschreckende Schicksal eines unbekannten Abenteurers gewesen. Dieser Fremde, wohlwollenden geführt durch den Magier, legte die unheimlichen Pläne des Schwarzen Ringes offen. Als die Zeit reif dazu war, führte er ein gewagtes Ritual durch, das diesenm sterblichen Sieger die Mächte der Götter einflößte. So wurde der Divine geboren.

Den Weg gepflastert mit den Leichen der Dämonen, folgte die Verkörperung des Lichtes dem Feind zu seiner Hochburg, den vom tosenden Meer umgebenen Einöden von Yuthul Gor, wo er eingeschlichen und jeden der Anführer des Schwarzen Rings getötet hat, bis er letztendlich dem Dämon der Lügen  von Angesicht zu Angesicht gegenüber gestanden ist. Der Satan lächelte und sagte dem Divine, er sei zu spät gekommen: die Übertragung des Bösen sei vollzogen und daraufhin verschwand der Herr des Chaos. Tatsächlich lag ein neugeborener Säugling, ein unschuldiger, mit einer teuflischen Seele verdorbener Körper auf einem großen Altar hinter ihm. Das Schwert des Divine hatte unzählige Dämonen getötet. Trotzdem war er nicht in der Lage, dem gewaltigen Übel, das Rivellon fast in die Knie gezwungen hatte, ein Ende zu bereiten. Er brachte es nicht fertig, das Kind zu töten.

Er nannte ihn Damian. Dieser wuchs jahrelang unter der Aufsicht des Divine heran, ahnungslos, dass schreckliche Mächte in seinem jugendlichen Körper schlummerten. Das blieb so, bis er Ygerna traf. Von Kalin, dem Geisterbeschwörer des schwarzen Rings geschickt, um Damian von seinem Pflegevater zu entfremden, freundete sie sich mit dem jungen Mann an, der sofort in ihren Bann gezogen wurde. Ygerna erwiderte nicht nur Damians Zuneigung sondern weckte auch seine schlummernden Mächte. Sie übten zuerst harmlose Zaubersprüche,  später aber auch mächtigere Sprüche und seltenere Beschwörungen, Am gefährlichsten aber, sie entschlüsselten verbotenes Wissen. Für einige Zeit blieb Ygerna's unheilvoller Einfluss auf Damian dem Divine verborgen. Als dieser Hinweise entdeckte, dass sie mit Kalin in Verbindung stand, gestand sie im Verhör, dass sie den heimtückischen Plan, in Damian die Mächte des Bösen zu wecken, voran trieb.

Der Divine hatte keine Wahl andere Wahl, als Ygerna hinzurichten, nachdem ihm diese Beweise vorlagen: der Schwarze Ring genießt unter keinen Umständen Gnade. Unter den besorgten Blicken des weisen Zandalor und einer Gruppe von Elite-Paladinen, trennte das Schwert des Divine Ygerna's Kopf von ihrem Körper ab. In diesem schrecklichen Moment, als Ygerna's Blut immer noch zu Boden floss, trat Damian heran und sprach einem Zauberspruch mit einer Macht, die sogar den gewaltigen Zauberer ganz betäubte: den Zauberspruch der Seelenschmiede. Bevor jemand reagieren konnte, drehte sich Damian um und verschwand. Der Divine wusste, dass sein Sohn von nun an sein größter Feind sein würde, und begriff, dass Damian schon ziemlich viel seines dunklen Potentials erschlossen hatte: wer Seelenschmiede sprechen kann, ist wahrhaft ein mächtiger Gegner. Das Böse hatte die Menschheit wieder erreicht.

Als sowohl der Divine als auch Damian ihre ihre Armeen sammelten, zog Zandalor seine Schlüsse aus Damian's Taten. Ein Seelenschmiede-Spruch ist in seinen Auswirkungen ein außergewöhnliches Ereignis: ein Seelenschmiede-Teil mit einer Seele, die inmitten der wenigen Zeitfragmente zwischen Leben und dem Tod wohnt, ist beispiellos. Unsicher über die Folgen entweder für ihn oder Damian, vertraut Zandalor Ygerna's Körper Deodatus dem Einbalsamier an und verzichtet auf das übliche Ritual, Leichen vom schwarzen Ring zu verbrennen

Wenige Tage nach diesen Ereignissen prallen der Schwarze Ring und die Paladine zusammen. Damian aber hatte nur ein Auge für den Divine: er würde ihm den gleiche Dienst erweisen, den der Ygerna erwiesen hatte. Was er nicht wusste, war, dass der Divine bereit für ihn war. Er würde seinen Sohn zu einem vor kurzem entdeckten Kulttempel locken und, wenn alles nach Plan verlief, ihn in eine andere Dimension verbannen. Durch verzehrenden Zorn geblendet, erkannte Damian nicht, dass er in eine Falle gelockt wurde, und schon bald war er in einer schattenhaften Nemesis gefangen. Der Divine kehrte nach Rivellon zurück, froh, dass die Gefahr, die sein Pflegesohn darstellte, gebannt war, doch seltsam traurig, weil er erkannte, dass Damian's spontane Seelenschmiede trotz des Bösen, das ihn ergriffen hatte, im Grunde eine Tat der Liebe war.

Der in der Nemesis Verdammte aber machte das Beste aus seiner Lage. Er nutzte seine Zeit, wuchs an Statur und Macht, bis ihm das Undenkbare gelang: er brach aus seiner  Gefängnisdimension aus  und überrannte die überraschten Bewohner Rivellon's. Seine Gedanken waren immer noch völlig auf eine Sache ausgerichtet: den Divine zu töten und somit Rache zu üben für Ygerna. Der Krieg veränderte das Gesicht von Rivellon: jahrelang tobte er, und ein Katastrophe folgt der nächsten. Wo es einmal malerische Landschaften und flache Berge gab, wurden diese in versengte Ebenen und zackige Klippen verwandelt. Trotzdem stand die Menschheit ihren höllischen Gegnern mit bemerkenswertem Mut und Zähigkeit gegenüber. Ein entscheidender Grund für ihren sturen Optimismus war das neu geschmiedete Bündnis zwischen dem Divine und den seltenen, aber sehr mächtigen Dragon Knights, den letzten kundigen Kennern der Drachenmagie in dem von Dämonen geplagten Reichen.

Zum Höhepunkt der Schlacht haben sich die Kräfte die Waage gehalten. Aber dann passierte das Undenkbare: einer der Dragon Knights verriet den ahnungslosen Divine und lieferte ihn dem Tode aus.  Während den Wirren, die nun folgten, begannen die Paladine, Drachen und Dämonen sich gegenseitig zu bekämpfen. Es war Zandalor, der die Truppen sammelte und eine Katastrophe vermied. Damian, der viele seiner Truppen verloren hatte, befahl seiner Armee, das Schlachtfeld zu verlassen, da seine Rache gestillt war. Seine Herrschaft über Rivellon konnte warten. Und außerdem hatte er momentan andere Sorgen

Bedingt durch das daraus resultierende bittere Patt, brauchten beide Seiten Zeit, ihre Wunden zu lecken und die Menschheit musste auf einen weiteren Krieg vorbereitet werden. Als dieser Krieg nach einem Jahr noch nicht stattfand, und auch nicht nach einem Jahrzehnt, waren die Bewohner von Rivellon gutgläubig überzeugt, dass Damian keine nennenswerte Bedrohung mehr war und begannen, ihr Leben zu lockern und neu auszurichten. Jetzt, nachdem ein halbes Jahrhundert verstrichen ist, hat der Verdammte immer noch einen mehr als schrecklicher Ruf, aber er wird bestenfalls als eine fern liegende Bedrohung betrachtet. Sie konnten mit dieser Meinung nicht falscher liegen ...
 

 
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